Kanu-Polo Saisonstart 2026

Von Italien über Philippsburg, Göttingen, Essen nach Köln.

Ostertrainingslager in Lignano

Organisiert und durchgeführt von unserem Coachingteam Katrin & Smile. Mit über 20 Sportler.innen fand das diesjährige Trainingslager in Italien statt. Neben etablierten Spieler.innen der PSC Damen- und Herrenteams nahmen auch Sportler.innen aus dem neugeformten Jungendteam teil. An vier Tagen wurde hart trainiert: vor dem Frühstück wurde mit einer leichten Jogging- und Stretching-Session in den Tag gestartet, vormittags die erste Wassereinheit und am Nachmittag die zweite Paddeleinheit. 

 

Gruppenbild Lignano

35. Philippsburger Kanu-Polo Turnier

Der PSC Coburg ging am 25.-26.4. mit zwei Teams an den Start. Sowohl das Herrenteam als auch die Mixed-Mannschaft traten in der Spielklasse der Herren an. Für die Herren aka. PSC Coburg I spielten in Philippsburg: Philipp Fischer, Max Dressel, Malte Jungmann, Tom Schwarz, Basti Knöpfel, Carsten Faber und Gregor Will. Das Team hatte einen exzellenten Start ins Turnier und musste sich nur knapp dem WSF Liblar I (3:4) geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz der Vorrunde qualifizierten sich die Coburger Herren für die obere Runde des Wettkampfes. Im Viertelfinale gewannen sie gegen WSF Liblar II (U21) mit 3:1 und im Halbfinale kam es zu einem Showdown gegen KP Zürich I. Nach einem 20-minütigen Schlagabtausch auf Augenhöhe, konnte Basti Knöpfel in der Overtime einen brillanten Treffer landen und brachte sein Team ins Finale. Im Endspiel standen sich erneut der PSC Coburg I und WSF Liblar I gegenüber, leider blieb die Coburger Revanche aus und das Team aus Liblar sicherte sich den Turniersieg. Für die Männer aus der Vestestadt war das Turnier trotzdem ein toller Erfolg mit ihrem ersten Podiumsplatz in der neuen Saison. Außerdem bestritten sie erfolgreich den ersten Vorbereitungswettkampf für den Ligaspielbetrieb, als Aufsteiger der Saison 2025 greifen die PSC Herren dieses Jahr in der dritten Liga an. 

Währenddessen hatte das Mixed-Team mit Tim Finsterer, Arti Will, Anton Hilmer, Lea Kollmer, Jakob Hilmer, Pia Schwarz und Nele Schmalenbach einen schweren Start in das Turnier. Nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden konnten sie sich nicht für die obere Runde im Herrenturnier qualifizieren. Auch in der unteren Runde folgten knappe Niederlagen gegen KC Rapperswil-Jona 4:5 und KC Kelheim 2:3. Am Ende fand das Team einen erfreulichen Abschluss mit einem Sieg über Gastgeber Philippsburg mit 7:3. 

Des weiteren konnten zwei der jüngsten PSC Kanu-Polos in Philippsburg Spielerfahrung sammeln. Die beiden Coburger Schülerspieler.innen Mathilda Mikolai und Jonathan Braun spielten zusammen mit Spieler.innen vom KV Nürnberg für die SG Franken. Bereits in der Gruppenphase konnte das Team sich nach sechs anstrengenden Spielen den zweiten Rang in der Gruppe erspielen. Damit hatten sie sich für das Finale gegen das erstplatzierte Team qualifiziert. Mit 6:2 setzte sich die SG Franken gegen den DRC Neuburg II durch. Ein toller Erfolg für die beiden Coburger Nachwuchstalente. 

Joni & Mathilda, Foto von Anton Hilmer

Allbau FrühjahrsCup

Am gleichen Wochenende (wie Philippsburg) fand in Essen der Allbau Cup statt. Ein Turnier das speziell darauf ausgelegt ist Nachwuchsteams eine Plattform zu bieten. Der PSC Coburg stellte dieses Jahr auf dem Allbau Cup ein neuformiertes Jugendteam. Neben den „alten Coburger Hasen“ Annika Skoda, Vincent Danko, Elias Beiling, Lara Becker, Lion Schönherr und Lias Dittrich, spielen in der Saison 2026 die beiden Meidericher Jugendlichen Connor Rohe-Blaszcyk und Tale Impastato sowie Anna Kwiczala, die letzte Saison noch U14 spielte, für den PSC. 

In der Gruppenphase hielt das Team gegen die Konkurrenz aus Essen, Berlin und Liblar nicht Bestand. In der Zwischenrunde konnte dann aber ein Unentschieden gegen den Braunschweiger KC sowie ein Sieg über KCNW Berlin erkämpft werden. Im Spiel um Platz sieben unterlag die Coburger Mannschaft knapp dem Team von KG Wanderfalke-Essen mit 3:4. Somit konnten sie im ersten gemeinsamen Wettkampf einen stabilen achten Rang erreichen. 

Colonia Cup (Offene Westdeutsche Meisterschaft)

Mit viel Vorfreude und auch besser eingespielt durfte das Coburger U16 Team am Wochenende des 9.-10. Mai in Köln auf den offenen Westdeutschen Meisterschaften teilnehmen. Sie traten bei dem Wettkampf außer Konkurrenz an. Das Team spielte in der gleichen Aufstellung wie zwei Wochen zuvor in Essen und man merkte sofort, dass sie dieses Mal besser als Mannschaft harmonierten, jedoch unterlagen sie erneut in der Vorrunde den Teams von KRM Essen und WSF Liblar. Mit einem Sieg gegen den Wuppertaler KC sicherten sie sich am Ende der Gruppenphase noch einen Platz in der oberen Turnierrunde. Im Semifinale gegen KRM Essen zeigte das Team des Paddel- und Segelclubs eine deutliche Leistungssteigerung, obwohl das Spiel verloren ging. Die Mannschaft kämpfte hart um den Einzug ins Finale und unterlag am Ende zwar dem Essener Team, jedoch dieses Mal nur knapp (3:4). Im Spiel um Bronze konnten sie sich erfolgreich gegen Wanderfalke Essen revanchieren und gewannen das “Rückspiel” mit einem 7:4 Achtungserfolg. Mit dem dritten Platz erreichten sie eine super Platzierung auf dem Colonia Cup.

Niedersachsen Pokal

Das erste Vorbereitungsturnier der Coburger Damen fand am ersten Maiwochenende im Göttinger Freibad statt. Nach dem Abgang von Torhüterin Jenna Weiß, konnte das Team die ehemalige Jugendspielerin Marie Kreher hochziehen und in das Damenbundesligateam integrieren. Des weiteren spielten auf dem Niedersachsen Pokal: Pia Schwarz, Leonie Wagner, Nele Schmalenbach, Anna Götze, Nele Cramer und Lea Kollmer. 

Die ersten Spiele am Samstag gegen den 1. MKC Duisburg (3:1), Niederlande U21 und DRC Neuburg konnte das Team souverän gewinnen und holte sich den Gruppensieg. In der Zwischenrunde folgte am Samstagabend ein Unentschieden gegen die Frauen vom WSF Liblar und am Sonntagmorgen ein Sieg über die Damennationalmannschaft der Niederlande. Im Halbfinale konnte der WSF Liblar dieses Mal bezwungen werden. Dafür stellen sich die Damen des 1. MKC Duisburg im Endspiel als nicht bezwingbar heraus. Das Finale verloren die Coburgerinnen mit 5:2, nachdem es zur Halbzeit noch 2:2 unentschieden stand. Mit dem zweiten Platz in der frühen Saison können die Coburger Sportlerinnen stolz auf ihren ersten Podiumsplatz sein und gehen voller Vorfreude in die neue Bundesligasaison.