Über das Pfingstwochenende fand das alljährliche, traditionelle dreitägige Kanu-Polo Turnier auf dem Baldeneysee in Essen statt. Der Paddel- und Segelclub Coburg war mit drei Mannschaften vertreten. Neben dem Damenteam, das den prestigeträchtigen Deutschland Cup in den Jahren 2022 und 2023 schon gewinnen konnte, waren ein Herren- und Jugendteam aus der Vestestadt ebenfalls gemeldet.
Die PSC Herren traten in der zweiten Leistungsklasse an und mussten krankheitsbedingt auf Torwart Tom Schwarz verzichten. Dafür stand Sebastian Knöpfel im Tor der Coburger. Außerdem spielten Kapitän Malte Jungmann, Carsten Faber, Max Dressel, Gregor Will, Tim Finsterer, Anton Hilmer und Jakob Hilmer. In der Gruppenphase musste das Team zu Beginn des Turniers bereits Federn lassen. So ließen sie wichtige Punkte in der Gruppenphase zu Anfang des Turniers liegen: jeweils zwei knappe 2:3 Niederlagen gegen das belgische Team Odysseus sowie die Mannschaft von KSV Glauchau. Auch das letzte Spiel am Samstagabend endete in einer Niederlage. In einem torreichen Spiel verloren die Oberfranken 7:8 gegen Katowice (POL). Mit einem Lichtblick am Sonntagmorgen gewann der PSC gegen den WSV Osnabrück (4:1). In der Zwischenrunde landeten die Coburger Herren als Drittligist in der gleichen Gruppe wie die beiden Zweitligisten von VK Berlin und KKP Bergheim. Während das erste Spiel gegen VKB mit 5:8 Toren verloren ging, konnte der PSC in einem Achtungserfolg Pirat Bergheim mit 5:3 besiegen. Im internationalen Duell gegen das Prager Herrenteam unterlag der PSC 5:8, konnte sich jedoch im Spiel um Platz neun gegen das polnische Team aus der Vorrunde mit 9:2 revanchieren. Am Ende holten sie sich einen erfolgreichen Platz unter den Top Ten auf dem gut besetzten Deutschland Cup.
Die U16 Mannschaft des PSC Coburgs hatte ebenfalls einen schwierigen Start in den Deutschland Cup. Das Team um Spielführer Vincent Danko musste in den ersten beiden Spielen zwei Niederlagen hinnehmen. Im dritten Spiel gingen der PSC Coburg und der WS Dresden mit einem 2:2 Unentschieden auseinander. Danach folgten erneute Niederlagen gegen den WSF Liblar sowie die Konkurrenz aus dem europäischen Ausland von FOA Liverpool (UK) und KK Neptun (DK). Nach der schwierigen Gruppenphase unterlag die U16 in der unteren Turnierrunde dem Prager Team mit 2:4, konnte im abschließenden Platzierungsspiel jedoch die Canottieri Jonica SSD (ITA) mit 8:0 vom Feld fegen. Damit holten sie sich den elften Platz. Es spielten für den PSC: Vincent Danko, Anna Kwiczala, Elias Beiling, Tale Impastato, Lion Schönherr, Annika Skoda, Lara Becker und Connor Rohe-Blaszyk.
Als drittes Coburger Team starteten die Damen in das Turnier. Die Spielerinnen konnten sich in der Vorrunde gegen ihre Konkurrentinnen aus der Bundesliga, RSV Hannover, durchsetzen (7:1). Es folgte in der Mittagshitze ein Unentschieden gegen die Niederländerinnen von KV Keistad (1:1) und zum Abschluss des Samstages ein 2:1 Sieg gegen die Black Merlies aus Singapur. Damit war der Sieg in der Vorrunde für die Coburger Spielerinnen Pia Schwarz (C), Leonie Wagner, Nele Schmalenbach, Nele Cramer, Anna Götze, Marie Kreher und Lea Kollmer gesichert. Für beide Gruppen der Zwischenrunde bahnten sich im Damenpolo spannende Partien an, da sich die hochkarätigen Teams in den Vorrunden durchgesetzt hatten. In der Zwischengruppe der Coburgerinnen gingen die ersten beiden Spiele jeweils 3:3 Unentschieden aus, was schon zu Beginn der Gruppenphase ein knappes und spannendes Gruppenergebnis versprach. In der nächsten Partie konnte der PSC ein frühes Tor von KRM Essen nicht verhindern, allerdings zeigten sie danach Defensivverhalten auf höchstem Niveau und kämpften sich sogar durch eine zweiminütige Unterzahl ohne Gegentor. Trotzdem ging das Spiel 0:1 verloren. Im letzten Gruppenspiel gegen das französische Topteam Acigné verwandelt Leonie Wagner einen Penalty nach einem groben Foul während dem Torwurf zum 2:1 Führungstreffer um. Mit diesem verdienten Sieg sicherten sich die oberfränkischen Frauen das Ticket für das Halbfinale am Pfingstmontag. 
Im Halbfinale zeigte sich der 1. MKC Duisburg als Topfavorit dieser Saison auf, die späteren Turniersiegerinnen ließen in der Abwehr kaum Chancen zu, sodass das Halbfinale aus Coburger Sicht mit 0:3 verloren ging. Im Spiel um den Bronzerang gegen WSF Liblar schossen die PSC Spielerinnen Pia Schwarz und Anna Götze zwei schnelle Tore in Tempogegenstößen, die 2:0 Führung konnten sie bis zur Halbzeit halten. Dann folgte der Anschlusstreffer des WSF Liblar. Im darauffolgenden Pressingspiel konnte sich Nele Schmalenbach zum 3:1 Siegtreffer absetzen und ihrem Team die Bronzemedaille absichern. Der dritte Platz ist ein super Erfolg für die PSC Damen, die sich sowohl gegen die nationale als auch internationale Konkurrenz behaupten konnten.
